Rossfeld – Panoramastraße

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Eine der landschaftlich schönsten Straßen auf denen ich bislang gefahren bin.

Die Roßfeldhöhenringstraße wurde während der Zeit des Nationalsozialismus als Teil einer Variante des östlichen Abschlusses der Deutschen Alpenstraße geplant. Die Alpenstraße sollte in der Strecke Unterau–Oberau–Roßfeld–Obersalzberg–Hinterbrand–Königssee ihren grandiosen Abschluss finden.

Gleichzeitig mit der Kehlsteinstraße begann 1938 an der Roßfeldstraße der Bau des Teilstücks Oberau–Gmerk–Pechhäusl bis vor die heutige Mautstelle Nord. In den Kriegsjahren wurde das Werk fast vollendet; nur 800 Meter trennten die von Oberau und Obersalzberg her gebauten Straßen am Kamm des Rossfelds. Auf Initiative des damaligen Landrats Karl Theodor Jacob übernahm das Bundesverkehrsministerium den Zusammenschluss der beiden Teilstrecken inklusive der Vollendung mehrerer Kilometer Rohbaustrecke in den Jahren 1953 bis 1955 und gab dafür 3.173.000 DM aus. Weil die Straße jedoch keine überörtliche Bedeutung besaß und eine Beteiligung des Bundes dadurch eigentlich ausgeschlossen war, wurde die „Bundes-Privatstraße“ erfunden. Die Erhebung von Mautgebühren sollte die Ausgaben rechtfertigen und nachträglich abdecken.

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